
Bachbegehung am 26. März 2011
Partenheimer Bürger, Familien mit Kindern, denen der Erhalt einer intakten
Umwelt nicht egal ist, trafen sich zu unserer jährlichen Aufräumaktion am
Partenheimer Renaturierungsgebiet. Dreizehn an der Zahl waren wir hochmotiviert,
um beiderseits des Partenheimer Baches bei schönem Wetter den Müll zu sammeln

Neben der Beseitigung dieses Abfalls wird natürlich auch der allgemeine Zustand
des Gebietes begutachtet. Wie sehen die Teiche aus, was ist aus unseren
Baumpflanzungen geworden, hat der Bach genügend Wasserlauf , oder ist er
vielleicht schon irgendwo zugewachsen. All dies machen wir zu unserer Aufgabe,
damit die Natur sich dort optimal entwickeln kann. Darüber hinaus geben unsere
Erkenntnisse der für die das Gebiet betreuenden VG-Wörrstadt wertvolle Hinweise
zur langfristigen Pflege des Areals.
Insgesamt gesehen konnten wir uns freuen über den guten Zustand dieser Natur,
die vielfältigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bietet. Neben herrlich dicht
bewachsenen Flächen aus Schilf, welche z.B. den Rehen Schutz und Rückzugs-
möglichkeiten bieten, sind die vorhandenen Streuobstwiesen ein weiteres gutes
Angebot für Fauna und Flora, die ein eher offenes Gelände bevorzugen. Kleinere
Korrekturen an den Obstbäumen sind aber angebracht, und wir werden in den
nächsten Tagen hier und da einen Baumschnitt vornehmen, damit Stamm und
Krone sich kräftiger ausbilden können.
Hier versuchen wir aber, auch die Verbandsgemeinde in die Pflicht zu nehmen,
weil die Pflege des gesamten Baumbestandes unsere Möglichkeiten doch
überfordert.

Wir haben das Renaturierungsgebiet am, im und um den Bach vom Müll befreit. Ob
wohl das Müllaufkommen mit steigendem Bewuchs des Gebietes abnimmt, bleibt
doch immer ein nicht zu vernachlässigender Teil übrig. Leider gibt es immer wieder
Mitbürger, die unsere Umwelt zur Abfallhalde machen, indem z.B. ganze Müllsäcke
hier entsorgt werden. Weiterhin finden wir jedesmal wieder eine Vielfalt von
Plastik- und Metallschrott, Drahtrollen und dergleichen mehr.
Unsere jährliche Bachbegehung wurde bisher immer von unserer Jägerschaft
unterstützt, das war natürlich auch diesmal der Fall. Gegen Ende unserer Aktion
begleitete uns der hiesige Jagdpächter. Er machte uns darauf aufmerksam, dass
z.B. der Zulauf an einem der ersten Teiche korrigiert werden muss, weil durch
Verschiebungen im Gelände die Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Wir werden
das an die VG weiterleiten. Weiterhin half er mit Traktor und Hänger, den an
verschiedenen Stellen zusammengetragenen Müll zu sammeln und fachgerecht zu
entsorgen.
Der harmonische Ausklang unserer Bachbegehung war dann wieder der
gemeinsame Imbiss bei Kaffee und Kuchen und Weck, Worscht und Wein.
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